Nur geprüfte und gekennzeichnete Atemschutzmasken kaufen

Verrückte Arten der Mund-Nasen-Bedeckung

Op-Masken oder FFP-Masken, in den vergangenen Monaten gab es häufig Lieferengpässe. Dies führte mitunter dazu, das Großunternehmer zum Teil minderwertige beziehungsweise beschädigte Schutzmasken verkauften. Vor allem Produkte aus China wurden häufig bemängelt. Ohne ersichtliche Mängel ist es für den Käufer einer Maske jedoch schwer festzustellen, ob eine Atmeschutzmaske den gesetzlichen Mindestanforderungen in Bezug auf die Qualität entspricht. Es gibt dennoch einige Anhaltspunkte, die Kunden beim Kauf einer Schutzmaske mit einbeziehen können und sollten.

Qualitativ einwandfreie Atemschutzmasken werden in Prüflabors geprüft

Werden im europäischen Handel Masken verkauft, werden diese im Normallfall vorher auf ihre Qualität geprüft. So müssen Hersteller ihre Maske in einem Prüflabor einem Test unterziehen. Erst wenn die Atemschutzmaske die Mindestanforderungen erfüllt, kann diese an Großhändler verkauft und wiederum in einer Apotheke oder anderen Läden zum Verkauf angeboten werden. Masken, welche ohne Prüfung im Handel angeboten werden, sind nicht zu empfehlen. Wenn Sie nicht geprüfte und zertifizierte Schutzmasken kaufen, ist nicht sichergestellt, dass die gesetzlichen Mindestanforderungen in Bezug auf die Filterung von Bakterien, Viren und Schadstoffen gegeben sind. Eine FFP2 Maske muss beispielsweise rund 94% oder 95% der Schadstoffe aus der Luft filtern. Eine FFP3 Maske 99%. Zudem wird in Prüflabors die Gesamtleckage geprüft. Die Gesamtleckage gibt Auskunft darueber, wie gut eine Atemschutzmaske sitzt. Liegt eine Gesichtsmaske schlecht an, bietet sie eine geringere Schutzwirkung als eine Maske, bei der keine Öffnungen an der Gesichtshaut gegeben sind.

DIN EN 149 zertifizierter Atemschutz

Werden Schutzmasken nach EU-Vorschrift geprüft und zugelassen, ist dies auf der Verpackung mit der Norm EN 149: 2001, A1: 2009 zu sehen. Eine Garantie für das ordnungsgemäße Durchlaufen des europäischen Prüf- und Zertifizierungsverfahrens ist die Norm auf der Verpackung jedoch nicht. Vor allem bei Produkten aus China, welche nach Italien oder in andere europäische Länder verkauft werden und wiederum auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz angeboten werden, wird die Norm EN 149:2001, A1:2009 oft vorgetäuscht.

Um sicherzugehen, dass das Produkt von einer zugelassenen Prüfstelle zugelassen wurde, achten Sie auf die Kennziffer des Prüflabors. Hierbei handelt es sich um eine vierstellige CE-Nummer. Das kann beispielsweise CE1575 oder CE1954 sein. Ob es sich um eine zugelassene Prüfstelle handelt und ob die gekaufte Maske mit der europäischen PSA-Verordnung konform ist, können Sie auf der Internetseite: https://EC.EUROPA.EU/GROWTH/TOOLS-DATABASES/NANDO/INDEX.CFM herausfinden. Welche Prüflabore in der EU zugelassen sind, können Sie auch auf der Seite: https://ec.europa.eu/growth/tools-databases/nando/index.cfm?fuseaction=directive.notifiedbody&dir_id=155501 einsehen.

Neben der DIN EN 149 Norm und dem CE Kennzeichen sollte auf der Verpackung die Art der Schutzmaske zu sehen sein. So können Sie anhand der Verpackung erkennen, ob es sich um eine FFP1, FFP2 oder FFP3 Maske handelt. Außerdem sollten in der Schutzmasken-Packung eine EG-Konformitätserklärung und eine Anwendungsinformation beiliegen. Produkten von nicht akkreditierten Prüflaboren sollten Sie eher skeptisch gegenüberstehen. Insbesondere als Händler, da Sie Ware an Kunden verkaufen, die nicht dem europäischen Mindeststandard entspricht.

Entscheiden Sie sich für den Verkauf von Produkten aus China, können Sie über die Webseite https://WWW.CNAS.ORG.CN/ENGLISH/PHOTONEWS/03/902316.SHTML alle chinesischen Prüfstellen einsehen, deren geprüfte Schutzmasken sich für den Verkauf innerhalb Europas eignen. Somit auch aus China ganz unbedenklich Schutzmasken kaufen.

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